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Ich möchte Euch von heute an mitnehmen in meine Welt der Newborn-Shootings, meine Erfahrungen mit den Eltern und den Umgang mit den kleinen, wenige Tage alten Babys und Euch zu diesem Thema auch seltene Einblicke in mein Leben als Mutter geben.

Stellt Euch vor, ein Neugeborenen Shooting findet nur wenige Tage nach der Geburt statt. Für fast alle Eltern ist es der erste „Ausflug“ mit dem Baby. Dementsprechend nervös und angespannt ist oft die Stimmung zu Beginn des Shootings. Manchmal weinen die Babys, meistens schlafen sie. Ich übernehme gleich zu Beginn das Baby, ziehe es um und beginne mit dem kleinen Zwerg zu arbeiten und meine Ruhe überträgt sich sogleich auf das Baby und beruhigt es. Die Eltern sind nicht selten total überrascht und verunsichert zugleich, warum das zu Hause nicht funktioniert.

 

Ich erinnere mich dann so gerne zurück, als ich vor 15 Jahren Mama geworden bin. Was für eine Vorfreude war das in den Tagen vor der Geburt, wie wundervoll und phantastisch habe ich mir das vorgestellt, sie endlich im Arm halten zu können und wie traumhaft sich das anfühlen wird. Und dann…

… dann war sie da. Und hat rund um die Uhr geweint. Und ich war völlig überfordert. Hab mitgeweint und meine Unruhe auf mein Baby übertragen. Und das war nicht nur die ersten Tage so, sondern viele, viele Wochen. Nie habe ich in dieser Zeit innegehalten und mein Baby betrachtet, wahrgenommen, wie wundervoll und einzigartig sie war. Wenn sie hin und wieder geschlafen hat, war ich so fertig, dass ich entweder sofort ebenfalls eingeschlafen bin oder es kaum gewagt habe, mich zu bewegen, weil sie sonst geweckt werden könnte. Ich kann mich heute gar nicht mehr an den Tag erinnern oder den Moment, als es besser wurde, ich glaube, es war ein schleichender Prozess.

 

  

Und heute – wenn ich diese kleinen neugeborenen Wunder täglich in meinen Armen halte, dann spüre ich diese Einzigartigkeit. In meinen Armen müssen sie nichts sein, nicht still sein, nicht schlafen, sie dürfen Pickelchen im Gesicht haben, schuppige Haut, keine Haare oder viele Haare. Jedes Baby ist einzigartig und wundervoll. Und wenn man genau hinschaut, dann kann man gar nicht mehr wegschauen, man könnte sie ewig einfach nur anschauen und kennen lernen.

Sie kommen als völlig unbeschriebenes Blatt auf die Welt. Vollkommen. Unbeeinflusst von äußeren Faktoren. Mit ihrer eigenen Persönlichkeit und Einzigartigkeit.

Sie wollen nur geliebt werden, bedingungslos und uneingeschränkt.

 

Heute möchte ich die Zeit zurückdrehen und wünsche mir, ich hätte damals mehr auf mein Bauchgefühl gehört und nicht so große Erwartungen gehegt, was Muttersein bedeutet, wie mein Baby sein muss, wie meine Tage verlaufen müssen. Ich hätte viele Momente bewusster wahrgenommen. Und wenn ich mich mehr auf mein kleines Wunder eingelassen hätte, wäre mir aufgefallen, was jedes Baby mitbringt auf diese Welt:

absolute Perfektion, individuell und großartig. In jedem einzelnen Moment.

Das gebe ich all meinen Eltern mit auf den Weg nach dem Shooting: Seid ein Team, spielt Euch gegenseitig frei und genießt die erste Zeit. Es muss nicht alles perfekt sein, Euer Baby ist es und ihr als Eltern seid perfekt für Euer Baby. Ihr tragt alles in Euch, was ihr wissen müsst. Ihr müsst nur rein hören und spüren. Und los lassen … alle Erwartungen und Vorstellungen.

Lasst Euch ein auf dieses kleine Wunder!

 

 

 

 

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